Schäden an Lkw-Reifen vermeiden: Clever fahren und Reifenkosten senken

Schäden an Lkw-Reifen kosten nicht nur Geld, sondern auch Zeit und Sicherheit. Ob Sie innerhalb der Niederlande oder europaweit unterwegs sind – Verschleiß und Beschädigungen entstehen häufig durch vermeidbare Faktoren. Mit dem richtigen Reifendruck, regelmäßigen Kontrollen und einem vorausschauenden Fahrstil verlängern Sie die Lebensdauer Ihrer Lkw-Reifen erheblich und senken die Kilometerkosten.
Schäden an Lkw-Reifen vermeiden: Clever fahren und Reifenkosten senken

Regelmäßige Kontrolle: die Basis für eine lange Lebensdauer

Lastkraftwagen sind intensiven Einsätzen unter unterschiedlichsten Bedingungen ausgesetzt. Deshalb ist eine regelmäßige Sichtprüfung unerlässlich. Kontrollieren Sie regelmäßig:

  • das Profil auf ungleichmäßigen Verschleiß,

  • die Seitenwand auf Einschnitte oder Materialermüdung,

  • sowie die Felge auf Beschädigungen oder Verformungen.

Reifendruck und Belastung: größter Einfluss auf den Verschleiß

Der korrekte Reifendruck ist entscheidend. Bereits ein Minderluftdruck von 1,5 bar kann zu einem Leistungsverlust von bis zu 10 % führen und das Karkass dauerhaft beschädigen.
Zu niedriger Druck belastet Schultern und Wülste übermäßig, während zu hoher Druck zu beschleunigtem Verschleiß in der Mitte der Lauffläche führt.

Berücksichtigen Sie zudem stets die Lastvorgaben des Herstellers. Eine falsche Rad- oder Felgengröße führt zu Überspannung und zusätzlichem Verschleiß.

Mehr erfahren: Der richtige Reifendruck für Ihren Lkw

Viele Ursachen für Reifenschäden

In der Praxis entstehen Schäden häufig durch kleine Fehler oder äußere Einflüsse:

  • Baustellen – Fahrten über Schutt oder Stahlplatten führen schnell zu Einschnitten. Fahren Sie konzentriert und vermeiden Sie scharfe Lenkwinkel.

  • Motorbremseneinsatz – Häufige Nutzung auf Autobahnen kann zu Sägezahnbildung führen, sichtbar und fühlbar über den gesamten Reifenumfang.

  • Plötzliches Bremsen – Verursacht Bremsplatten (flache Verschleißstellen) und Vibrationen. Vorausschauendes Fahren hilft, dies zu vermeiden.

  • Stadtverkehr – Bordsteine und Kreisverkehre sind bekannte Ursachen für Seitenwandschäden. Präzises Lenken reduziert das Risiko.

  • Zwillingsbereifung – Prüfen Sie, ob die Reifen nicht aneinander reiben. Tauschen Sie regelmäßig Innen- und Außenreifen, um den Verschleiß gleichmäßig zu verteilen.

Siehe auch: 7 Gründe für vorzeitigen Reifenverschleiß

NI-OmzetGroei2015

Weiter kontrollieren: Jeder Kilometer zählt

Schäden an Lauffläche oder Seitenwand sind oft frühzeitig erkennbar. Überprüfen Sie regelmäßig, ob der richtige Reifen für den jeweiligen Einsatzbereich und Untergrund montiert ist.
Ein gutes Profil bedeutet mehr Grip, Sicherheit und Effizienz – und das zählt für jedes Transportunternehmen.

Berücksichtigen Sie auch saisonale Empfehlungen: Winterreifen und Ganzjahresreifen für Lkw.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist der ideale Reifendruck für meinen Lkw?
Dieser hängt von der Achslast und dem Reifentyp ab. Beachten Sie die Herstellerspezifikationen oder wenden Sie sich an unsere Experten.

Wie oft sollten Lkw-Reifen kontrolliert werden?
Mindestens einmal pro Woche visuell sowie nach jeder langen Fahrt oder schweren Beladung.

Was sind Anzeichen für zu niedrigen Reifendruck?
Verschleiß an den Schultern, höherer Kraftstoffverbrauch und ein schwammiges Fahrverhalten.

Können beschädigte Reifen weiterverwendet werden?
Nur wenn das Karkass unbeschädigt ist. Zu niedriger Reifendruck oder Risse im Wulst verringern die Möglichkeit der Runderneuerung erheblich.

Mehr erfahren?

Kontaktieren Sie unsere Experten unter +49 (0)322 210 90476 oder per E-Mail an info@heuver.de.
Sie beantworten gerne alle Fragen rund um Ihre Lkw-Reifen. Darüber hinaus finden Sie umfassende Informationen im Truck-Wissensbereich.